Entrümpelung Lüneburgs

Nach dem Zweiten Weltkrieg befand sich die Stadt in einem so baufälligen Zustand, dass sogar Pläne diskutiert wurden, die Altstadt abzureißen und durch Neubauten zu ersetzen. Dagegen stieß die Öffentlichkeit auf Widerstand und die Stadt wurde seit den frühen 1970er Jahren systematisch restauriert. Maßgeblich hierfür war Curt Pomp, der die Arbeitsgemeinschaft Altstadt Lüneburg gründete und förderte.

Eines der bedeutendsten Gebäude ist der imposante Störtebeker Hof, der eine Ausstellung über die Lüneburger Saline beherbergt und auch über einige schöne Barockdecken verfügt. Ein weiteres Highlight ist das Rathaus, das Sie von der Straße aus sehen können. Es hat eine imposante Fassade mit einem großen „M“ und ist auf jeden Fall einen Blick wert.

Eine weitere Attraktion ist der Zeltberg, der zahlreiche vor- und frühgeschichtliche Gräber beherbergt. Der älteste Fund ist eine 150.000 Jahre alte Unetice-Flanschaxt. Der Hügel war wahrscheinlich ein Ort, an dem Jäger die von ihnen getöteten Tiere häuteten und zerlegten.

In der Lüneburger Heide herrscht gemäßigtes Seeklima mit milden Wintern und kühlen Sommern. Die Hohe Heide liegt niedriger, während die Bergenheide höhere Gipfel und ganzjährig mehr Niederschläge aufweist.

Die Salzkohle in Lüneburg benötigte für den Produktionsprozess viel Brennholz, es ist jedoch nicht sicher, ob es aus der Heide stammte. Das Holz könnte auch aus nahegelegenen Wasserstraßen eingeschleppt worden sein. Bach studierte in den 1690er Jahren in Lüneburg Musik an der Michaelisschule. Sein damaliger Kantor war August Braun, der über ein großes Repertoire an Kirchenmusik verfügte. entrümpelungen lüneburg

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